Oper in Starnberg

23. Juni 2016 (Premiere)
Weitere Vorstellungen: 30. Juni, 1. Juli 2016
Schlossberghalle Starnberg

Verantwortungsbereiche (2015):

  • Pressesprecher
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Erstellung Website

Pressemitteilung vom 14.4.2015

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Seit drei Jahren bringen Profis und Laien gemeinsam im Frühsommer Opern auf die Bühne der Schlossberghalle. Initiator und musikalischer Leiter ist der im Fünfseenland beheimatete Andreas Sczygiol.

Am 23. und 30. Juni sowie am 1. Juli 2016 steht auf dem Spielplan Mozarts und Schikaneders Meisterwerk „Die Zauberflöte“. Die Münchner Choreographin Ada Ramzews führt Regie, als Orchester tritt die „Neue Philharmonie München“ an.

Oper in Starnberg? Die aufwändigste Kunstform der Welt, und das außerhalb einer Großstadt? Nein, nicht etwa konzertant. Sondern szenisch, mit Bühnenbild, Kostümen, bekanntem Orchester, deutschlandweit gecasteten Solosängern, einem renommierten Regisseur sowie Chor und Tänzern. 150 Mitwirkende, 350 Zuschauer pro Abend. Das ist „Oper in Starnberg“, und noch viel mehr, denn es geht um die Kraft einer Idee:
Jung und Alt, Profis und Laien, handwerklich, künstlerisch oder organisatorisch begabt, begeistern sich für ein gemeinsames Ziel: Sie machen Oper, vor ihrer Haustür, heuer bereits zum dritten Mal. Dirigent und Intendant ist der in Seefeld lebende Andreas Sczygiol, der auch Ideengeber, Organisator und das Herz von „Oper in Starnberg“ ist. Bekannt ist er in der Region als Leiter des Vokalensembles Fünfseenland, das den Opernchor bildet.

„Oper in Starnberg“, das ist Oper zum Anfassen, zum Mitmachen. Viele Ehrenamtliche machen „Oper in Starnberg“ erst möglich, aber auch die Profis, Solosänger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und das Orchester, verzichten auf einen Teil ihrer Gagen. „Die Zukunft der klassischen Musik kann nicht in den großen Tempeln entschieden werden. Es braucht die freien Produktionen in der Region“, sagt der große Dirigent Christian Thielemann, den Andreas Sczygiol immer wieder persönlich begleitet. Genau das passiert in Starnberg. Hohes künstlerisches Niveau trifft auf regionale Verbundenheit: Hier darf man mitmachen, sich einbringen und die Oper als Gesamtkunstwerk erleben. Ob bei den Kostümen, beim Bühnenbild, beim Catering oder in der Organisation, hier arbeiten Laien und Profis zusammen, sie erleben Gemeinschaft. „Wir machen hier eben nicht ein kleines Nationaltheater auf dem Land, sondern hier ist Oper zum Anfassen, zum Mitmachen, zum Mittendrinsein“, sagt Andreas Sczygiol. Und zum Genießen!

Information: www.oper-in-starnberg.de