Endstation Seeshaupt

„Es ist ein eindringlicher Film, den Walter Steffen zum 65. Jahrestag des Todeszuges gedreht hat. Er mischt sich nicht ein, lässt erzählen…  Walter Steffen will mit dem Film vor allem versöhnen. Er will die Geschichte erzählen, wie sie war. Aber auch ein Zeichen setzen für eine gemeinsame Zukunft.“
Süddeutsche Zeitung

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  • Kinoverleih (Assistenz)
Foto: Konzept+Dialog

Foto: Konzept+Dialog

„Endstation Seeshaupt“ dokumentiert die Fahrt des Todeszuges, der im April 1945 mit ca. 4000 KZ-Häftlingen aus dem Dachauer Außenlager Mühldorf-Mettenheim auf eine Irrfahrt durch Bayern geschickt wurde, mit dem Ziel, die Häftlinge in den Alpen vor den alliierten Truppen zu verbergen. Während der Zugfahrt entlang der damaligen Strecke, erzählt Louis Sneh, ein Überlebender des Holocaust, vom Leiden im Lager, von Hunger, Krankheit und Tod, von den Zwischenfällen in Poing, München, Beuerberg und von der Befreiung in Seeshaupt. Auch Max Mannheimer, der nach einer Odyssee durch die Konzentrationslager nach Mühldorf kam und mit Flecktyphus diese Zugfahrt überstand, berichtet in dem Film von seinen persönlichen Erlebnissen.

Layout 1„Endstation Seeshaupt“ baut eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft, indem er aufzeigt, wie durch die bewusste Reflektion der eigenen Geschichte Traumata überwunden und innere Versöhnungsprozesse in Gang gesetzt werden. Er dokumentiert Aussagen von Zeitzeugen sowie die Erinnerungsarbeit engagierter Bürger und die positive Auseinandersetzung von Schülern und Jugendlichen mit der Vergangenheit des Nazi-Regimes – so wie es Max Mannheimer bei seinen Vorträgen formuliert: „Ihr tragt keine Verantwortung, für das was geschehen ist, aber Ihr tragt Verantwortung für das, was in Zukunft geschehen wird.“

Kinostart: 25.4.2011
Regie: Walter Steffen
Produktion: Konzept+Dialog.Medienproduktion

Information: www.endstation-seeshaupt.com